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Wassersparen im Landkreis München: SWM erlassen Verbot

Wegen der extremen Hitze und Wassermangels gelten ab sofort strenge Regeln für die Trinkwassernutzung in mehreren Gemeinden im Landkreis München.

Die Temperaturen sind in den letzten Wochen extrem hoch gewesen. Das hat dazu geführt, dass die Menschen viel mehr Wasser verbraucht haben und die Vorräte in München und der ganzen Region knapp werden. Deshalb haben die Stadtwerke München (SWM) am 14. Juli eine Wassersparanordnung erlassen.

Das betrifft nicht nur die Stadt, sondern auch Gemeinden im Landkreis München (Bayern), die von den SWM versorgt werden. Konkret geht es um Aschheim, Garching, Neubiberg, Neuried, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterhaching. In diesen Orten darf das Trinkwasser ab sofort nicht mehr für bestimmte Dinge genutzt werden.

Privatpersonen dürfen zum Beispiel keine Pools, Badebecken oder Springbrunnen befüllen. Auch das Gießen von Haus- und Schrebergärten ist verboten, allerdings nur in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Wer eine wassersparende Tröpfchenbewässerung nutzt, darf trotzdem gießen. Landwirtschaftliche Flächen und Friedhöfe sind ebenfalls ausgenommen.

Verboten ist zudem das Gießen von Rasenflächen, sofern diese nicht gewerblich oder öffentlich genutzt werden – Sportplätze dürfen zum Beispiel weiter bewässert werden. Auch das private Autowaschen ohne professionelle Waschanlage ist untersagt. Wer seine Terrasse, die Hauswand oder den Hof mit dem Hochdruckreiniger abspritzen wollte, muss damit warten.

Einzige Ausnahme beim Autowaschen sind Fahrzeuge, die für die öffentliche Sicherheit wichtig sind, wie etwa Polizei- oder Feuerwehrwagen. Auch Baustellen dürfen Straßen weiterhin befeuchten, um Staub zu vermeiden, sofern die Behörden das so vorgeschrieben haben.

Die Regeln gelten vorerst bis zum 1. August 2026. Sollte es weiterhin so trocken bleiben, kann die Anordnung verlängert werden. Wenn es hingegen wieder mehr regnet, könnten die Verbote früher aufgehoben werden.

Das Landratsamt München warnt zudem, dass die Lage im gesamten Landkreis angespannt ist. Ein niederschlagsarmer Winter und ein trockenes Frühjahr haben die Grundwasserstände bereits stark sinken lassen. Deshalb bittet das Landratsamt alle Bewohner, auch dort Wasser zu sparen, wo es noch keine offiziellen Verbote gibt.

Quelle: Landkreis München – zur Originalmeldung

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