Wasserschaden im Rathaus von Remchingen
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag passierte es im Rathaus von Remchingen (Enzkreis, Baden-Württemberg). Ein Sicherheitsventil an einem Warmwasserboiler im dritten Stock wurde wohl undicht. Das Wasser sammelte sich erst im Boden des südlichen Gebäudeteils und floss dann durch Brandschutzschächte in die unteren Etagen.
Die Folgen sind massiv: Büros im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss sowie der gesamte Eingangsbereich sind betroffen. Am Freitagmorgen entdeckten Mitarbeiter das Ausmaß. Die Belegschaft half sofort mit, um die Arbeitsplätze zu räumen. Viele Kollegen mussten ihre Sachen in den Ratssaal verlegen. Bautrockner stehen bereits im Gebäude.
Jetzt müssen Experten Bohrungen und Messungen machen. Nur so lässt sich feststellen, wie schlimm der Schaden wirklich ist und was genau repariert werden muss. Die Rathausleitung rechnet damit, dass es mehrere Wochen dauern wird, bis die Büros wieder normal genutzt werden können.
Das bedeutet für die Menschen vor Ort: Der Besuch im Rathaus ist eingeschränkt. Das Bürgerbüro läuft zwar normal weiter, aber für alle anderen Ämter gelten neue Regeln. Wer zum Ordnungsamt, Steueramt, Liegenschaftsamt, ins Sekretariat, zum Rechnungsamt oder in das Büro der Bürgermeisterin will, muss sich vorher per Telefon oder E-Mail anmelden. Ein Besuch ist nur noch mit Termin möglich. Wer vor Ort ankommt, muss sich an der Infotheke melden und dort abgeholt werden.
Bürgermeisterin Julia Wieland bittet die Bürger um Geduld, da die Verwaltung in den nächsten Wochen unter schwierigen Bedingungen arbeiten muss.
Quelle: Remchingen – zur Originalmeldung