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Ehrenamtliche räumen Müll in Remchingen weg

Fast zwei Dutzend Helfer haben am Samstag die Straßen und Plätze der Gemeinde gesäubert. Sogar ein alter Sessel landete im Müllwagen.

Am Samstag haben sich in Remchingen (Enzkreis, Baden-Württemberg) fast 24 Freiwillige zusammengetan, um den Ort sauber zu machen. Mit Handschuhen, Mülltüten und Greifzangen zogen sie durch die Ortsteile. Sie suchten vor allem an viel besuchten Straßen und Plätzen nach Abfall.

Die Idee für den Tag kam von der zehnjährigen Schülerin Leni Marie Schäfer. Sie hatte Bürgermeisterin Julia Wieland bereits im Wahlkampf darauf angesprochen. Die Schülerin half am Samstag selbst mit. Sie könne nicht verstehen, warum Menschen Müll oder Pfandflaschen einfach auf die Straße werfen.

Bürgermeisterin Julia Wieland packte ebenfalls mit an. Sie trug Arbeitskleidung und fuhr schließlich selbst den Transporter des Bauhofs, um die vollen Mülltüten zum Sammelplatz zu bringen.

Die Helfer fanden viele weggeworfene Verpackungen, Zigaretten und Flaschen. In einem Gewerbegebiet lagen sogar größere Dinge im Weg: Die Freiwilligen mussten dort einen Sessel und eine Matratze sowie verschiedene Haushaltsgegenstände einsammeln.

Im Vergleich zum Vorjahr waren dies deutlich weniger Teilnehmer. Damals halfen noch 125 Menschen mit. Laut der Bürgermeisterin liegt das aber auch daran, dass Remchingen in den letzten Monaten insgesamt sauberer geworden ist, weil viele Bürger bereits im Alltag selbst Müll aufheben.

Die Gemeinde will die Aktion fortsetzen. Anfang Oktober ist die nächste Müllsammelaktion geplant. Die Gemeinde ruft deshalb wieder Familien, Vereine und Einzelpersonen dazu auf, mitzuhelfen.

Quelle: Remchingen – zur Originalmeldung

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