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Warnung vor Betrugs-Mails vom Finanzamt

Copyright und Urheber siehe Holzminden

Betrüger versenden gefälschte E-Mails an Steuerpflichtige. Wer die Anhänge öffnet, riskiert seine Passwörter.

Das Niedersächsische Finanzministerium warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Aktuell versenden Kriminelle Phishing-Mails, die so aussehen, als kämen sie direkt vom Ministerium. Das Ziel sind Menschen, die steuerpflichtig sind.

Die Betrüger nutzen einen bestimmten Trick: Die E-Mails tragen den Betreff „Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO“. Im Text wird behauptet, es gäbe einen PDF-Anhang. In Wahrheit ist die Datei aber ein HTML-Dokument. Sobald man diese Datei öffnet, wird man aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Auf diese Weise wollen die Täter an private Zugangsdaten gelangen.

Ein wichtiges Merkmal der gefälschten Mails ist, dass sie keinerlei Kontaktdaten eines zuständigen Finanzamtes enthalten. Die Behörden betonen, dass weder das Ministerium noch die Finanzämter Passwörter oder Zahlungen in dieser Form per E-Mail abfragen. Für Betriebsprüfungen sind zudem ausschließlich die Finanzämter in Niedersachsen zuständig.

Wer solche Nachrichten erhält, sollte vorsichtig sein. Man sollte keine Anhänge öffnen, keine Links anklicken und auf keinen Fall auf die Mails antworten. Persönliche Daten oder Firmendaten dürfen auf keinen Fall preisgegeben werden.

Die Warnung wurde am 16. Juli 2026 veröffentlicht. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Holzminden – zur Originalmeldung

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