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Blauzungenkrankheit: Gesamter Landkreis Holzminden nun in Sperrzone

Copyright und Urheber siehe Landkreis Holzminden

Ein Virus-Ausbruch im Harz führt zu neuen Regeln für Tierhalter. Nun gilt für den kompletten Landkreis Holzminden eine Sperrzone.

In einem Rinderbetrieb im Harz, im Landkreis Göttingen, wurde das Virus der Blauzungenkrankheit (Serotyp BTV-8) entdeckt. Weil das Virus gefährlich ist, wurde der Radius der Sperrzone vergrößert. Das hat direkte Folgen für den Landkreis Holzminden (Südniedersachsen): Bisher war nur der südliche Teil des Landkreises betroffen, jetzt gehört das gesamte Gebiet zur Sperrzone.

Für Tierhalter bedeutet das Einschränkungen beim Handel. Wer Rinder, Schafe oder Ziegen besitzt, darf diese nicht mehr in Gebiete bringen, die noch frei von der Krankheit sind. Wenn die Tiere jedoch innerhalb der Sperrzone oder in andere betroffene Zonen transportiert werden, gibt es keine Einschränkungen. Bei dem anderen Virus-Typ, dem Serotyp 3, gelten in Deutschland weiterhin keine Verbote für den Tiertransport.

Das Virus wird durch Stechmücken auf die Tiere übertragen. Für Menschen besteht keine Gefahr, die Krankheit ist für uns ungefährlich. Um die Tiere zu schützen, wird eine Impfung empfohlen. Zusätzlich können Insektenabwehrmittel helfen, die Mücken fernzuhalten.

Wer genau wissen will, welche Regeln aktuell gelten, kann die Übersichtskarte auf der Website des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) einsehen. Für weitere Fragen steht das Veterinäramt des Landkreises Holzminden unter der Telefonnummer 0 55 31 707 347 zur Verfügung.

Quelle: Landkreis Holzminden – zur Originalmeldung

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