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Waltrop bleibt weiterhin Fairtrade-Stadt

Die Stadt Waltrop setzt sich auch in den kommenden zwei Jahren für fairen Handel ein. Nun werden weitere lokale Betriebe gesucht, die mitmachen wollen.

Waltrop (Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen) ist bereits seit 2011 eine Fairtrade-Stadt. Im Juni 2025 wurde dieser Titel nun für weitere zwei Jahre verlängert. Damit gehört die Stadt zu einem Netzwerk von über 900 Städten in Deutschland, die sich für bessere Handelsbedingungen weltweit stark machen.

In Waltrop gibt es bereits rund 50 Anlaufstellen, die faire Produkte anbieten. Wer wissen möchte, wo man diese findet, kann eine digitale Fairtrade-Karte nutzen. Die Stadt möchte dieses Netzwerk nun erweitern. Deshalb ruft sie weitere Unternehmen, Vereine, Schulen und Gastronomen dazu auf, sich anzuschließen.

Der Einstieg ist einfach: Es reicht schon aus, wenn ein Betrieb mindestens zwei Fairtrade-Produkte anbietet. Das können Kaffee, Tee und Schokolade sein, aber auch Textilien, Kosmetik oder Büroartikel. Wer mitmacht, wird im digitalen Fairtrade-Guide von Waltrop aufgeführt.

Die Stadt hat sich schon früher fest für dieses Thema entschieden. Bereits 2013 schloss sich Waltrop der „Fairen Metropole Ruhr“ an. Im Jahr 2022 beschloss der Stadtrat zudem die „Charta Faire Metropole Ruhr“. Das bedeutet konkret, dass die Stadt beim Kauf von Gütern auf faire Produkte achtet und diese auch im Stadtmarketing einsetzt.

Organisiert wird das Ganze durch einen Steuerungskreis, der sich etwa viermal im Jahr trifft. Für diesen Kreis werden derzeit neue Mitglieder gesucht. Interessierte können sich direkt an Thomas Paschek von der Wirtschaftsförderung wenden. Er ist unter der Telefonnummer (02309) 930-353 oder im Rathaus I (Münsterstraße 1) erreichbar.

Quelle: Waltrop – zur Originalmeldung

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