Walldorf feiert 125 Jahre Stadtrechte
In der Astoria-Halle in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg) wurde das Jubiläum der Stadtrechte groß gefeiert. Bürgermeister Matthias Renschler hielt eine Festrede vor geladenen Gästen, darunter Landrat Manuel Just, Bürgermeister aus der Region und Vertreter aus Partnerstädten. Der Abend war abwechslungsreich gestaltet: Das Ensemble Operino spielte Musik aus der Zeit der Stadterhebung, die Theatergruppe des Gymnasiums führte die Verleihung der Stadtrechte lustig nach. Auch die Stadtkapelle und die Tanzschule Kronenberger traten auf. Moderiert wurde der Abend von Dr. Timo Jouko Herrmann und dem Schriftsteller Markus Imbsweiler.
Der Bürgermeister blickte in der Rede zurück auf das Jahr 1901, als Walldorf zur Stadt wurde. Damals war der Ort bereits die größte Gemeinde im Amtsbezirk Wiesloch und verfügte über eine Straßenbahn sowie Post mit Telegraf. Eine kleine Anekdote sorgte für Lacher: Nach den damaligen Feierlichkeiten war die Stadtkasse so leer, dass ein Kredit über 4000 Mark aufgenommen werden musste.
Das Jubiläum ist jedoch nicht nur ein Blick zurück, sondern ein Fest für die gesamte Bevölkerung. Deshalb geht die Feier über den Freitagabend hinaus. Am Samstag und Sonntag gibt es auf dem Gelände des Schulzentrums Live-Musik, Auftritte von Vereinen, ein Foodtruck-Festival und ein Lichtspektakel. Für Jugendliche gibt es am Samstag eine Beach-Party im AQWA, während in der Astoria-Halle eine SWR 3-Party steigt.
Mit dem Festakt und dem anschließenden geselligen Teil, bewirtet vom Partyservice Pütz, wurde der Grundstein für das gesamte Wochenende gelegt. Die Stadt möchte damit allen Generationen danken, die Walldorf aufgebaut und entwickelt haben.
Quelle: Walldorf – zur Originalmeldung