Wadern setzt auf WhatsApp für schnelle Infos
Die Stadt Wadern (Landkreis Merzig-Wadern, Saarland) möchte die Kommunikation mit den Bürgern verbessern. Anlass waren die Ereignisse am Wochenende des 15. August 2026. Damals sorgten Rauch und Dunst aus Brandgebieten in Belgien für Verunsicherung. Viele Menschen in Wadern fragten nach, woher der Rauch komme und ob es in der Nähe brenne.
Diese Situation führte dazu, dass am Nachmittag des 15. August viele Anrufe beim Bürgermeister eingingen. Auch die Leitstellen und Notrufzentralen waren stark gefordert, weil viele Leute wissen wollten, was gerade passiert. Die Stadt hat erkannt, dass Informationen in solchen dynamischen Lagen schneller und direkter ankommen müssen.
Bisher nutzt die Stadt vor allem Facebook und Instagram. Dort entscheiden jedoch Algorithmen, wer welche Beiträge sieht, und die Nutzer müssen aktiv nachschauen. Deshalb setzt die Stadt nun verstärkt auf einen eigenen WhatsApp-Kanal. Wer diesen abonniert, bekommt wichtige Informationen direkt auf das Handy – auch außerhalb der üblichen Bürozeiten.
Der WhatsApp-Kanal soll sich von den anderen sozialen Medien unterscheiden. Während es auf Facebook und Instagram auch um Unterhaltung und Geschichten aus der Stadt geht, dient WhatsApp in erster Linie der schnellen Information. Die Stadt ist sich bewusst, dass Plattformen des Meta-Konzerns kritisch gesehen werden, sieht aber momentan den größten Nutzen in der Reichweite.
Das gedruckte Amtsblatt bleibt weiterhin ein wichtiger Weg, sei aber bei schnell wechselnden Lagen zu langsam. Die Stadt bittet die Bürger daher, den Kanal unter https://whatsapp.com/channel/0029VaIZp3HFHWq1DoU8oH1N zu abonnieren.
Quelle: Wadern – zur Originalmeldung