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Wabern produziert mehr Strom als verbraucht

Copyright und Urheber siehe Wabern

Die Gemeinde Wabern hat ihre CO2-Bilanz ausgewertet. Die Zahlen zeigen: Es wird mittlerweile mehr Strom vor Ort erzeugt, als die Bewohner verbrauchen.

Die Gemeinde Wabern (Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen) hat die aktuellen Zahlen zur Energiebilanz veröffentlicht. Das Ziel ist es, fossile Brennstoffe zu vermeiden, um besser auf die klimatischen Veränderungen zu reagieren.

Die Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind deutlich sichtbar. Vor fünf Jahren lag der Gesamtverbrauch in der Gemeinde noch bei etwa 23 Millionen kWh. Damals wurden 83 Prozent des benötigten Stroms lokal erzeugt.

Für das Jahr 2025 haben sich die Werte stark verbessert. Der Verbrauch sank auf etwa 20 Millionen kWh, während die erzeugte Strommenge auf etwa 23 Millionen kWh stieg. Damit liegt der lokal erzeugte Anteil nun bei rund 114 Prozent. Die Gemeinde produziert also mehr Strom, als sie selbst benötigt.

Für dieses Ergebnis sind verschiedene Quellen verantwortlich. Dazu gehören Wasserkraft, Biomasse sowie Gas aus der Deponie, der Kläranlage und aus Gruben. Auch die Kraft-Wärme-Kopplung trägt dazu bei. Besonders stark wachsen die Solaranlagen. Im Jahr 2023 gab es in Wabern noch 669 Photovoltaik-Anlagen. Bis zum Jahr 2025 stieg diese Zahl auf 894 Anlagen an. In dieser Statistik sind auch die kleinen Balkon-Kraftwerke enthalten.

Die Daten stammen aus der jährlichen Aufstellung des Stromversorgers und Netzbetreibers EAM. Der Gemeindevorstand bewertet die Entwicklung als sehr erfreulich.

Quelle: Wabern – zur Originalmeldung

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