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Vorpommern-Greifswald: Seniorin verliert 77.000 Euro durch Telefonbetrug

Betrüger gaben sich als Finanzexperten aus und lockten eine 68-jährige Frau in eine Falle. Am Ende fehlten ihr 77.000 Euro.

Alles begann Ende Juli. Eine unbekannte Person rief eine 68-jährige Frau aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) an. Der Mann gab sich als Finanzvermittler aus und versprach ihr, ihr Geld auf einer Internetplattform gewinnbringend anzulegen.

Zuerst überwies die Frau nur einen kleinen Betrag. Doch dann kam ein angeblicher Finanzmanager ins Spiel. Dieser redete der Seniorin ein, dass sie immer größere Summen investieren müsse, um mehr zu verdienen. So überwies die Frau schlussendlich über 70.000 Euro auf verschiedene Konten im Ausland.

Die Betrüger behaupteten dann, die Frau hätte bereits über 100.000 Euro Guthaben erwirtschaftet. Dieses Geld sollte eine Transportfirma in bar direkt zu ihr nach Hause liefern. Damit das klappte, musste die Frau am Telefon einen speziellen Code nennen, den der Finanzmanager ihr gegeben hatte.

Doch plötzlich gab es Probleme. Die Betrüger behaupteten, die Frau hätte den Code falsch angegeben. Für jeden Fehler forderten sie nun eine Strafe von 5.000 Euro. In diesem Moment wurde die Seniorin misstrauisch. Sie merkte, dass etwas nicht stimmte, und ging zur Polizei.

Insgesamt hat die Frau 77.000 Euro verloren. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. Die Beamten warnen nun andere Senioren vor dieser Masche. Wer unaufgeforderte Anrufe wegen Geldanlagen bekommt, sollte diese sofort ablehnen. Seriöse Anbieter rufen niemanden einfach so an, um Produkte zu verkaufen.

Ob und inwieweit sich die Täter fassen lassen, ist derzeit noch offen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung

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