Völklingen bekommt moderne neue Straßenmeisterei
Am 10. Juni besuchte Umwelt- und Mobilitätsministerin Petra Berg die neue, bundeseigene Straßenmeisterei in Völklingen-Fürstenhausen (Saarland). Begleitet wurde sie von Oberbürgermeister Stephan Tautz und Werner Nauerz, dem Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS). Das Gebäude wurde vom LfS im Auftrag des Bundes gebaut.
Das neue Gebäude ist als sogenannte Kompaktmeisterei geplant. Das bedeutet, dass alle wichtigen Bereiche unter einem einzigen Dach vereint sind. In dem Haus gibt es nun die Verwaltung, die Werkstatt, das Lager sowie Umkleide- und Sozialräume. Auch die Fahrzeuge und Geräte stehen in einer beleuchteten Halle, sodass sie unabhängig vom Wetter hergerichtet werden können. Durch die kurzen Wege sollen die Abläufe im Alltag schneller gehen und die Einsatzbereitschaft auf den Straßen im Saarland steigen.
Besonders wichtig war der Stadt Völklingen, dass für den Bau kein neues Grünland versiegelt werden musste. Stattdessen wurde eine alte Industriefläche genutzt und sinnvoll neu bebaut. Zudem setzt das Gebäude auf moderne Technik, um CO2-neutral und nachhaltig zu sein.
Die Kosten für das Projekt sind beachtlich. Für den Bau selbst gibt der Bund rund 11,3 Millionen Euro aus. Die Planungen kosteten das Saarland etwa 2,1 Millionen Euro. Die Steuerung des Projekts sowie die Vergabe der Aufträge übernahm die Landesentwicklungsgesellschaft Saarland Service (LEG Service).
Der Neubau ist das Ergebnis einer größeren Umstrukturierung. Früher waren Straßen- und Autobahnmeistereien oft vermischt. Nun gibt es eine klare Trennung zwischen dem Land und dem Bund. So wurde Völklingen zur Bundesmeisterei ausgebaut, während in Rohrbach, St. Wendel und Merzig Landesmeistereien angesiedelt sind.
Quelle: Völklingen – zur Originalmeldung