Vöhl verkauft altes Feuerwehrfahrzeug gegen Höchstgebot
In Vöhl (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen) wird ein altes Feuerwehrfahrzeug verkauft. Es handelt sich um einen Volkswagen VW LT aus dem Jahr 1990. Das Auto diente bis Juni dieses Jahres als Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) bei der Freiwilligen Feuerwehr. Am 8. Juli 2026 wurde es offiziell außer Betrieb gesetzt.
Das Fahrzeug hat eine Laufleistung von 20.798 Kilometern und einen Dieselmotor mit 57 KW. Die nächste Hauptuntersuchung ist erst im Januar 2028 fällig. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten: Die gesamte feuerwehrtechnische Ausrüstung sowie die Funkgeräte wurden bereits ausgebaut und gehören nicht zum Verkauf. Zudem kann der Wagen Rostschäden haben. Auch Unfallschäden oder andere Mängel sind möglich.
Die Gemeinde schlägt vor, dass das Auto für Sammler, Vereine, Gewerbetreibende oder für den Export genutzt wird. Wer es im Straßenverkehr bewegen will, muss das selbst prüfen und eventuelle Umbauten oder die Änderung der Sondersignalanlagen selbst bezahlen. Die offiziellen Hoheitszeichen müssen nach dem Kauf sofort entfernt werden.
Interessenten können das Fahrzeug besichtigen. Das geht nach Absprache mit Bernd Weber (Telefon: 05635/9931-30 oder [email protected]). Ab dem 29. Juli 2026 ist auch Frank Winter (Telefon: 05635/9931-66 oder [email protected]) während der Dienstzeiten erreichbar.
Wer das Auto kaufen möchte, muss bis zum 7. August 2026 ein schriftliches Angebot abgeben. Das Gebot muss in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Angebot VW LT - TSF“ an den Gemeindevorstand der Nationalparkgemeinde Vöhl, Amt III – Bernd Weber, Schlossstraße 1, 34516 Vöhl geschickt werden. Im Brief müssen Name, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie die Gebotssumme in Euro stehen.
Die Gemeinde verkauft das Fahrzeug wie besichtigt, ohne Garantie oder Rücknahme. Sie behält sich vor, den Verkauf ohne Angabe von Gründen abzusagen. Nach dem Zuschlag muss der Käufer das Auto innerhalb einer bestimmten Frist auf eigene Kosten abholen.
Quelle: Vöhl – zur Originalmeldung