Viersen warnt vor hoher Waldbrandgefahr
In Viersen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) ist die Gefahr für Waldbrände aktuell sehr hoch. Die Böden und das Unterholz sind trocken, weshalb die Stadt die Menschen warnt, die sich im oder am Wald bewegen. Das Ordnungsamt wird deshalb am kommenden Wochenende verstärkt Kontrollen durchführen.
Auslöser für die erhöhte Wachsamkeit war ein Brand im Hürtgenwald (Kreis Düren), der am Freitagmorgen ausbrach. Auch die Feuerwehr Viersen ist dort im Einsatz und hilft bei der Brandbekämpfung. Die Verantwortlichen in Viersen haben die Situation daraufhin geprüft. Zwar gibt es in Viersen mehr Misch- und Laubwälder, was das Risiko theoretisch senkt, doch die Vegetation ist momentan überall gefährdet.
Ein Betretungsverbot für den Wald gibt es bisher nicht. Die Stadt hofft sogar darauf, dass aufmerksame Spaziergänger Rauch oder Feuer frühzeitig bemerken und sofort die 112 anrufen. Dabei sind genaue Angaben zum Standort und zu den Zufahrtswegen wichtig.
Die Stadt erinnert an wichtige Regeln: Offenes Feuer, Grillen und Rauchen im Wald oder in der Nähe sind verboten. Zigarettenkippen dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Autos sollen nur auf offiziellen Flächen parken und nicht auf trockenem Bewuchs. Zudem müssen Waldwege und Schranken unbedingt frei bleiben, damit die Feuerwehr und die Retter schnell durchkommen.
Wer ein Feuer entdeckt, sollte nur dann selbst löschen, wenn es absolut sicher ist. Da sich Brände schnell ausbreiten können, ist es oft besser, Abstand zu halten und den Einsatzkräften den Weg zu weisen. Die Anweisungen von Feuerwehr, Ordnungsamt und Forstbehörde sind sofort zu befolgen. Diese Regeln gelten auch für Wiesen und Grasflächen.
Zwar wird für Samstag Regen erwartet, doch das wird die Lage nur kurzzeitig entspannen. Die Vegetation bleibt trocken, weshalb auch über das Wochenende hinaus Vorsicht geboten ist.
Quelle: Viersen – zur Originalmeldung