Willich baut Wohnquartier Katharinenhöfe an der Bahnstraße
In Willich (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) geht es an der Bahnstraße jetzt richtig los. Am Freitag haben Bürgermeister Christian Pakusch und Vertreter der Kölner Firma „Bouwfonds Property Development“ (bpd) sowie der Stadtwerke den offiziellen Spatenstich gegeben. Damit startet die Erschließung des Großprojekts „Katharinenhöfe“.
Auf einer Fläche von rund 14.700 Quadratmetern soll ein neues Wohn- und Gewerbeviertel entstehen. Geplant sind insgesamt 72 Eigentumswohnungen. Im ersten Schritt bauen die Firmen vier Mehrfamilienhäuser mit 48 Einheiten und eine gemeinsame Tiefgarage. Drei dieser Häuser mit insgesamt 36 Wohnungen sind bereits im Verkauf. Die Grundrisse sollen so gestaltet sein, dass sie sowohl für Singles und Paare als auch für Familien und Senioren passen. Neben Aufzügen gibt es Balkone, Terrassen oder Gärten.
Zuerst müssen nun die Grundlagen geschaffen werden. Die Baustraßen werden angelegt und die Baustelle eingerichtet. Bis zum Herbst sollen die Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt werden. Außerdem werden Gräben für die Versorgungsleitungen gezogen. Erst danach beginnen die eigentlichen Erdarbeiten für die Häuser.
Das Viertel soll aus zwei Hofquartieren bestehen, die durch Grünflächen verbunden sind. In der Mitte gibt es einen Platz als Treffpunkt für die Bewohner. Zudem soll das Gelände direkt an den Konrad-Adenauer-Park anschließen. Die Planer haben das Projekt zwischenzeitlich noch einmal überarbeitet. Vor allem das Energiekonzept für die Wärmeversorgung wurde an neue Vorgaben angepasst.
Bürgermeister Pakusch zeigte sich beim Termin erleichtert. Er betonte, dass es in der Vergangenheit viele Zweifel und Kritik an dem Projekt gegeben habe. Nun werde aus der Planung endlich Wirklichkeit, um den Ortskern von Alt-Willich lebendig zu halten.
Quelle: Willich – zur Originalmeldung