Viersen: Künstlerin zeigt Werke in Galerie im Park
Die Künstlerin Fedele Maura Friede aus Leipzig kommt zurück nach Viersen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen). Im Jahr 2025 lebte sie dort vier Monate lang als Stipendiatin der Stadt. In der Zeit von August bis November beobachtete sie die Natur zwischen Maas, Nette und Niers. Sie malte mit Aquarellfarben, Bleistift und Buntstift auf Kreidegrund, wie sich die Landschaft im Herbst verändert. Die Bilder zeigen unter anderem den Nebel auf den Wiesen und das fallende Laub.
Diese Arbeiten sind nun in der Ausstellung „Über den Rand des Blickfeldes“ zu sehen. Die Schau findet vom 22. August bis zum 6. September 2026 im Erdgeschoss der Städtischen Galerie im Park statt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Galerie hat an verschiedenen Tagen geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 15 bis 18 Uhr, Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Zur Eröffnung am Samstag, den 22. August, gibt es ein besonderes Programm. Um 18 Uhr liest die Künstlerin aus ihrem Buch „Standortbestimmung“. In dem Text „Innereien“ schreibt sie über das eigene Zimmer als Ort für Gefühle. Wer wenig Zeit hat, kann am Dienstag, den 25. August, zwischen 13 und 13:30 Uhr an einem „Kunst-Imbiss“ teilnehmen. Das ist eine kurze Führung, die 2 Euro kostet.
Parallel dazu gibt es einen Blick hinter die Kulissen des Stipendiums. Anfang August wurde Nils-Simon Fischer als neuer Stipendiat vorgestellt. Er folgt auf Fedele Maura Friede. Am Sonntag, den 30. August, öffnet er seine Wohn- und Arbeitsräume im Dachgeschoss des Süchtelner Weberhauses (Hochstraße 10 / Propsteistraße). Zwischen 15 und 17 Uhr können Kunstinteressierte dort vorbeischauen.
Fedele Maura Friede hat von 2016 bis 2024 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert und ihr Diplom in Malerei und Grafik mit Auszeichnung abgeschlossen.
Quelle: Viersen – zur Originalmeldung