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Viersen fragt Bürger nach ihren täglichen Wegen

Die Stadt und der Kreis Viersen wollen wissen, wie die Menschen unterwegs sind. Rund 6500 Haushalte in der Stadt erhalten dafür in den nächsten Tagen Post.

Die Stadt Viersen (Nordrhein-Westfalen) und der Kreis Viersen wollen die Verkehrssituation genauer unter die Lupe nehmen. Deshalb verschicken sie in Zusammenarbeit Fragebögen an eine zufällige Auswahl von Haushalten. Insgesamt erhalten in Viersen etwa 6500 Haushalte einen Brief, der von Bürgermeister Christoph Hopp und Landrat Bennet Gielen unterschrieben ist. Auch in Kempen, Nettetal und im restlichen Kreisgebiet werden insgesamt fast 12.500 ähnliche Schreiben verschickt.

Die Verwaltung möchte wissen, wie die Menschen ihren Alltag bewältigen. Dabei geht es um die Wege zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, aber auch um Freizeitfahrten. Die Stadt interessiert vor allem, welche Verkehrsmittel genutzt werden und wie sich Bus und Bahn in der Praxis schlagen.

Die Befragung ist in drei Teile gegliedert. Zuerst gibt es einen Haushaltsfragebogen, in dem es um die Menschen im Haus und die verfügbaren Fahrzeuge geht. Dann folgt ein Personenfragebogen für alle Bewohner ab sechs Jahren. Hier wird etwa gefragt, wer einen Führerschein hat und wie die Leute die Verkehrslage vor Ort bewerten. Der letzte Teil ist ein Wegeprotokoll. Die Teilnehmer sollen darin alle Wege eines einzigen Tages genau aufschreiben.

Wer mitmachen möchte, hat die Wahl: Die Antworten können online mit einem Code aus dem Brief abgegeben, per frankiertem Umschlag zurückgeschickt oder einfach am Telefon durchgegeben werden. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Die Daten werden anonym ausgewertet, sodass niemand sehen kann, wer was geantwortet hat.

Ein Planungsbüro aus Dortmund kümmert sich um die Betreuung und die Auswertung der Daten. Wer Hilfe beim Ausfüllen braucht, kann sich direkt an dieses Büro wenden. Die Briefe werden in mehreren Blögen bis in den September hinein verschickt.

Die Auswertung der Ergebnisse dauert voraussichtlich bis zum zweiten Kalendervierteljahr 2027. Dann werden die Berichte für die Stadt und den Kreis veröffentlicht. Weitere Informationen und einen Fragenkatalog gibt es auf den Internetseiten der Stadt und des Kreises Viersen.

Quelle: Viersen – zur Originalmeldung

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