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Velbert: Grenzweg wegen Brückenbau gesperrt

Ab Ende August wird es an der Deilbachbrücke eng. Wegen Bauarbeiten an den Leitungen muss der Grenzweg zeitweise komplett gesperrt werden.

In Velbert (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) steht die Erneuerung der Deilbachbrücke an. Bevor die alte Brücke abgerissen und neu gebaut werden kann, müssen die Stadtwerke die Versorgungsleitungen umlegen. Im Boden liegen dort Trinkwasser- und Gasleitungen sowie Stromkabel, die erst verschoben werden müssen.

Die vorbereitenden Arbeiten im Tiefbau starten am 31. August 2026 und dauern voraussichtlich bis zum 30. September 2026. Zuerst wird auf der östlichen Seite des Deilbachs gearbeitet. Ab etwa dem 14. September verlagern sich die Baustellen dann auf die westliche Seite, in die Nähe des Grenzwegs und des P+R-Parkplatzes der Deutschen Bahn.

Für die Autofahrer bedeutet das: Besonders von Donnerstag bis einschließlich Sonntag gibt es Probleme. Der Grenzweg muss an der Deilbachbrücke komplett gesperrt werden. Für Anwohner und Firmen gibt es eine Umleitung, die aber nur für Pkw und Anlieger gedacht ist. Die Feuerwehr und Rettungsdienste kommen laut einem speziellen Notfallkonzept trotzdem immer durch.

Um die Versorgung mit Wasser, Gas und Strom zu sichern, werden im Oktober und November zwei provisorische Leitungsbrücken über den Bach gebaut. Sobald die Stadtwerke fertig sind, baut Straßen.NRW zuerst eine Fußgängerbrücke. So kommen Pendler weiterhin zum S-Bahnhof Velbert-Nierenhof und zum Busbahnhof.

Danach folgt der Abriss der alten Brücke. Das Ganze hängt stark vom Wetter und dem Wasserstand des Deilbachs ab. In dieser Zeit werden Grundstücke am Grenzweg wieder tageweise nicht erreichbar sein. Die genauen Sperrzeiten wurden bereits mit den betroffenen Firmen und Nachbarn abgesprochen.

Wenn alles nach Plan läuft, soll die neue Deilbachbrücke und damit die Nierenhofer Straße im Sommer 2027 wieder für den Verkehr geöffnet werden. Im Herbst 2027 folgen dann noch die Restarbeiten, wie das Pflanzen von Sträuchern und die endgültige Verlegung der Leitungen unter der Erde.

Quelle: Velbert – zur Originalmeldung

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