Vandalismus an Bahnhöfen und Haltestellen in Sachsen
In mehreren Orten der Region kam es Ende August zu Vandalismus. In Bischofswerda (Landkreis Bautzen, Sachsen) konzentrierten sich die Schmierereien auf die Bahnunterführung am Bahnhof. Dort nutzten Unbekannte Faserschreiber, um zahlreiche Schriftzüge auf die Fliesenwände zu schreiben. Die betroffene Fläche ist knapp 20 Quadratmeter groß. Einige der Texte haben politische Inhalte.
Auch in Steinigtwolmsdorf (Sachsen) gab es Sachbeschädigungen. In einer Bushaltestelle brachten die Täter neun Schriftzüge an. Die Bundespolizei geht davon aus, dass diese Inhalte größtenteils verfassungsfeindlich sind.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Bahnhaltepunkt Schmölln-Putzkau (Sachsen). Im Wartebereich wurde eine Wetterschutzwand beschädigt. Hier wurden die Schriftzüge nicht geschrieben, sondern mit der sogenannten Scratching-Methode in das Material geritzt. Die beschädigte Fläche ist etwa zwei Quadratmeter groß.
Die Beamten der Bundespolizei bemerkten die Schäden am 29. und 30. August 2026 bei ihren normalen Kontrollen. Da die Täter nicht vor Ort waren, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wer Hinweise zu den Vorfällen hat, wird gebeten, sich zu melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verantwortlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung