Usedom: Polnischer Mann bei Grenzstreife gestoppt
Bundespolizisten waren am Wochenende in Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) auf Grenzstreife. Bei einer Kontrolle hielten sie einen 28-jährigen polnischen Staatsangehörigen an. Als die Beamten die Daten des Mannes überprüften, schlug das System an: Er war zur Festnahme ausgeschrieben.
Die Staatsanwaltschaft Stralsund suchte den Mann. Grund dafür war, dass er ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren war. Wegen dieses Vergehens war er zu einer Geldstrafe von 800 Euro sowie zu 86 Euro Verfahrenskosten verurteilt worden.
Hätte der Mann die Summe nicht beglichen, hätte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen absitzen müssen. Er zahlte die geforderten Beträge jedoch, wodurch er die Haftzeit abwenden konnte.
Nachdem die Polizei alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatte, wurde der Mann wieder freigelassen. Die Ermittlungen in dieser Sache sind damit beendet.