Unwetter in Hilgert: Akute Krisenlage bewältigt
Ein schweres Unwetter hat die Region um Hilgert (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) hart getroffen. Die Menschen in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen haben eine lange Nacht und einen anstrengenden Tag hinter sich. Am 20. August 2026 konnte die Gemeinde gegen 19.53 Uhr den Verwaltungsstab im Rathaus auflösen, da die schlimmste Phase überstanden ist.
Die Stromversorgung ist in fast dem gesamten Gebiet wiederhergestellt. Auch die Bewohner in Grenzau haben wieder Strom. Nur im Ortsteil Faulbach ist es momentan noch dunkel. Dort arbeiten die Techniker weiterhin an der Behebung der Störungen.
Auch beim Verkehr gibt es gute Nachrichten: Die Landstraße L308 zwischen Höhr-Grenzhausen und Vallendar ist wieder komplett befahrbar und sicher.
Die Rettungskräfte, die Feuerwehr, das THW, das DRK und viele andere Helfer waren seit dem Vorabend im Dauereinsatz. Dass die Koordination im Krisenstab so gut funktionierte, lag laut Gemeinde an einer Übung, die vor einem halben Jahr als Planspiel durchgeführt wurde. Die Abläufe waren dadurch bereits eingespielt.
Bürgermeister Marco Weißer zeigte sich beeindruckt von der Solidarität der Bürger. Die Menschen hätten sich gegenseitig geholfen und die Einsatzkräfte unterstützt, ohne in Panik zu geraten. Trotz der schweren Schäden gab es keine Verletzten und keine Todesfälle.
In den nächsten Tagen geht es nun vor allem darum, die Trümmer wegzuräumen und die Schäden zu beseitigen. Die Aufräum- und Sicherungsarbeiten werden die Gemeinde noch eine Weile beschäftigen.
Quelle: Hilgert – zur Originalmeldung