Stahlhofen am Wiesensee: Schlammumlagerung nach 25 Jahren beschlossen
In Stahlhofen am Wiesensee (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) gibt es Neuigkeiten zum Zustand des Sees. Der zuständige Ausschuss für Bau, Planung, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt hat nun einstimmig entschieden, die Erdarbeiten für die geplante Schlammumlagerung zu vergeben.
Wie lange dieser Prozess gedauert hat, machte Bürgermeister Markus Hof deutlich. Er betonte, dass es insgesamt 25 Jahre gebraucht habe, bis die Gemeinde nun wirklich zur Umsetzung der Entschlammung übergehen kann.
Finanziell sieht es gut aus. Die Kosten für den Auftrag liegen nur knapp 8 Prozent über der ursprünglichen Schätzung. Im Haushalt sind 4 Millionen Euro eingeplant, womit genug Geld für die Arbeiten vorhanden ist.
Neben dem Projekt am See wurde noch eine weitere Baumaßnahme beschlossen. Es wird nun auch der Auftrag für die Betonarbeiten vergeben, um in der Hochwasserentlastung neue Wehrschwellen zu bauen.
Im Ausschuss herrschte nach der Entscheidung eine gute Stimmung. Bürgermeister Hof bedankte sich für die Zusammenarbeit. Michael Wisser lobte zudem die Fortschritte der letzten zwei Jahre und schrieb den Erfolg des Projekts vor allem dem Bürgermeister zu.