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Ulm: Polizei stoppt gefährlichen Sattelzug auf Standstreifen

Ein unbeleuchteter Lkw sorgte am Abend in Ulm für Gefahr. Bei der Kontrolle kam ein massiver Mangel am Fahrzeug ans Licht.

Gegen 20.30 Uhr bemerkte ein Autofahrer in Ulm (Baden-Württemberg) einen Sattelzug, der ohne Licht auf dem Standstreifen stand. Er informierte die Polizei. Als die Beamten der Verkehrspolizei eintrafen, fanden sie den 42-jährigen Fahrer vor, der gerade einen Reifen wechseln wollte.

Die Polizisten sicherten zuerst die Stelle ab, um andere Autofahrer nicht zu gefährden. Bei der anschließenden Kontrolle des Lkw machten die Beamten eine erschreckende Entdeckung: Das Fahrzeug war absolut nicht mehr fahrtüchtig. Insgesamt fünf Reifen waren in einem schlechten Zustand und wiesen erhebliche Mängel auf.

Auch bei der Ladung gab es Probleme. Die Ware war nicht richtig gesichert, obwohl der Fahrer genug Material dafür an Bord hatte. Der Mann aus dem Ausland sicherte die Ladung daraufhin noch vor Ort.

Die Polizei ließ den Fahrer nicht einfach weiterfahren. Eine Streife begleitete den Sattelzug bis zum nächsten Parkplatz. Dort wurde das Gespann sicher abgestellt. Damit der Fahrer die anfallenden Kosten deckt, musste er eine Sicherheitsleistung von rund 400 Euro bezahlen.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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