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Ulm: Betrunkener Fahrer löst Polizei-Jagd aus

Ein Mann verursachte in der Ulmer Innenstadt Gefahr für andere Autofahrer. Er fuhr betrunken durch die Straßen und ignorierte die Polizei.

Gegen 22.30 Uhr bemerkte eine Zeugin in Ulm (Baden-Württemberg) etwas Merkwürdiges. Sie sah, wie ein Mann mit einem Ford auf das Gelände einer Tankstelle in der Poststraße fuhr. Dort kaufte er Bier und stieg kurz darauf wieder in sein Auto. Als er vom Gelände losfuhr, wirkte er auf die Frau betrunken.

Die Polizei rückte schnell aus. Die Beamten bemerkten sofort, dass der Fahrer nicht mehr ganz bei Sinnen war. Das Auto fuhr nur langsam und zog in Schlangenlinien über die Straße in Richtung Ulmer Straße. Die Polizisten versuchten, den Wagen mit Blaulicht und einer Leuchtschrift-Anzeige mit der Aufschrift "Stopp Polizei" zum Anhalten zu bewegen. Der Fahrer ignorierte die Zeichen jedoch komplett und fuhr einfach weiter.

Erst in der Birkenstraße endete die gefährliche Fahrt. Dort parkte der Mann sein Auto schließlich. Als die Beamten ihn ansprachen, stellten sie fest, dass der 47-jährige Ukrainer deutlich betrunken war. Er war in einem Zustand, in dem er nicht einmal mehr in ein Gerät für den Atemalkoholtest pusten konnte. Deshalb musste er für eine Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei der Überprüfung kam eine weitere Sache ans Licht: Der Mann besaß gar keinen Führerschein. Die Behörden hatten ihm diesen bereits vor über einem Jahr weggenommen.

Jetzt ermittelt die Polizei Ochsenhausen gegen den 47-Jährigen. Er muss mit mehreren Anzeigen rechnen. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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