Ulm: Polizei jagt rücksichtslose Radfahrer und Scooter-Fahrer
Am Montagvormittag war in Ulm (Baden-Württemberg) einiges los. Zwischen 10.30 Uhr und 12 Uhr waren die Polizei und der Gemeindevollzugsdienst gemeinsam unterwegs. Sie hatten ein klares Ziel: Radfahrer und E-Scooter-Fahrer in die Zange zu nehmen, die sich nicht an die Regeln halten.
Besonders im Blick hatten die Beamten die Wengengasse, die Hirschstraße und die Platzgasse. Dort suchten sie nach Leuten, die auf Flächen fahren, die gar nicht für Fahrräder gedacht sind. Außerdem ging es um die Geschwindigkeit. Wer in Bereichen, in denen Fußgänger besonders geschützt sind, zu schnell unterwegs war, musste mit den Beamten rechnen.
Insgesamt 32 Menschen wurden angehalten. Davon waren 23 Radfahrer und neun Leute auf E-Scootern. Die Beamten ließen die Fahrer nicht einfach ziehen. Alle wurden auf die geltenden Verkehrsregeln hingewiesen. Zudem gab es Beanstandungen durch die Stadt Ulm.
Die Stadt und die Polizei wollen mit diesen Maßnahmen dafür sorgen, dass es im Straßenverkehr sicherer wird. Es geht darum, dass alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoller miteinander umgehen. Wer glaubt, dass das ein einmaliger Einsatz war, irrt sich. Die Behörden haben angekündigt, dass es auch in Zukunft weitere Kontrollen dieser Art geben wird.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.