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Ulm: Polizei durchsucht Betrieb von Autohändler

Ein 27-Jähriger soll Unfallwagen aus dem Ausland importiert und als unfallfrei verkauft haben. Die Polizei durchsuchte deshalb sein Haus und sein Gewerbe.

Die Polizei in Ulm (Baden-Württemberg) hat einen 27-jährigen Autohändler aus Laupheim ins Visier genommen. Die Beamten der Spezialabteilung für Importe ermittelten schon eine Weile gegen den Mann. Auslöser waren Informationen einer anderen Polizeieinheit, die sich mit sogenannten Posing-Autos befasst.

Der Verdacht wiegt schwer: Der Händler soll Unfallfahrzeuge aus dem Ausland geholt haben. Diese Wagen wurden dann aufbereitet und so weiterverkauft, als hätten sie nie einen Unfall gehabt. Auf diese Weise wollte er wohl Gewinn machen.

Am Dienstagmorgen, dem 1. September, ging die Polizei zum Schlag. Beamte der Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei suchten zwei Orte ab. Sie durchsuchten das Wohnhaus des Mannes sowie sein Gewerbeobjekt im Industriegebiet Neue Welt. Da es viel zu tun gab, halfen zusätzliche Einsatzkräfte aus dem Polizeipräsidium Ulm mit.

Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler wichtige Beweise. Vor allem zahlreiche Fahrzeugdokumente wurden sichergestellt und mitgenommen. Die Beamten waren voraussichtlich bis zum frühen Abend vor Ort im Einsatz.

Der Beschuldigte wurde von der Polizei befragt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug in mehreren Fällen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm – zur Originalmeldung

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