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Tübingen wählt Cord Soehlke erneut zum Baubürgermeister

Der Gemeinderat hat sich entschieden: Cord Soehlke bleibt im Amt und startet eine ungewöhnliche dritte Amtszeit.

Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, gab es in Tübingen (Baden-Württemberg) eine klare Entscheidung. Der Gemeinderat hat Cord Soehlke mit einer großen Mehrheit wiedergewählt. Er bleibt damit Bau- und Erster Bürgermeister der Stadt. Insgesamt 34 Stimmen waren für ihn, zwei dagegen und eine Person enthielt sich.

Das ist eine Besonderheit in der Stadtgeschichte: Soehlke ist der erste Beigeordnete in Tübingen, der eine dritte Amtszeit antritt. Die neue Periode beginnt am 1. Oktober 2026 und ist auf acht Jahre festgelegt.

Oberbürgermeister Boris Palmer gratulierte ihm sofort und betonte, dass die Stadt keinen besseren Baubürgermeister finden könne. Der 57-Jährige bedankte sich für das Vertrauen. In seiner Rede lobte er das offene Miteinander im Gemeinderat und in der Stadtgesellschaft.

Für die kommenden Jahre hat Soehlke klare Ziele. Er will sich vor allem um mehr Wohnraum kümmern und die Natur in der Region schützen. Ein wichtiges Projekt ist zudem die Fläche am Europaplatz. Dort soll eine Lösung her, die die Vielfalt der Stadt widerspiegelt.

Soehlke ist in Tübingen bestens vernetzt. Er studierte Architektur in Kassel und arbeitete lange in der Südstadt-Entwicklung sowie im Stadtsanierungsamt. Seit dem 2. April 2010 ist er im Amt des Baubürgermeisters, 2018 wurde er erstmals wiedergewählt. Seit Oktober 2018 ist er zudem der Erste Bürgermeister und damit der direkte Stellvertreter von Boris Palmer.

Zu seinem Aufgabenbereich gehören unter anderem das Baurecht, der Hoch- und Tiefbau sowie die Vermessung. Auch die Kommunalen Servicebetriebe Tübingen fallen in sein Ressort.

Quelle: Tübingen – zur Originalmeldung

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