Troisdorf plant digitale Zukunft mit Bürgern
Die Stadt Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) wollte wissen, was die Menschen von der digitalen Zukunft ihrer Stadt halten. Deshalb startete die Verwaltung am 26. Juni 2026, dem bundesweiten Digitaltag, eine große Befragung. Bis zum 26. Juli 2026 konnten sich die Bürger mit ihren Ideen und Meinungen einbringen.
Insgesamt wurden 505 Umfragen ausgefüllt und eingereicht. Die Befragung war wie eine virtuelle Tour durch die Stadt aufgebaut. Die Leute wurden gedanklich zu verschiedenen Orten in Troisdorf geführt und dort gefragt, was sie sich wünschen oder was ihnen fehlt.
Damit nicht nur die Technik-Fans mitmachen, gab es verschiedene Wege. Es gab eine eigene Umfrage für Schüler und gedruckte Bögen für Pflegeeinrichtungen, damit auch Menschen ohne Internet teilnehmen konnten. Die Stadt warf dafür einen großen Bogen: Es gab Werbung auf Plakaten, Flyern, in Social Media und an Bushaltestellen. Sogar in Fitnessstudios liefen Infos über digitale Stelen. Auch in den Rathäusern, Schulen und bei den Stadtwerken wurde für die Teilnahme geworben. Wer am Digitaltag am Aktionsstand der Stadt war, konnte die Fragen direkt vor Ort beantworten.
Fabian Wagner, der Digitalisierungsbeauftragte der Stadt, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Die vielen Rückmeldungen sollen nun dabei helfen, die Planung für die digitale Stadt praxisnah zu gestalten.
Jetzt wertet das Projektteam die Ergebnisse aus. In der zweiten Jahreshälfte 2026 folgen dann Workshops mit verschiedenen Gruppen. Für Anfang 2027 ist bereits eine weitere Beteiligung der Bürger geplant.
Weitere Informationen gibt es unter www.troisdorf.de/smartcity.
Quelle: Troisdorf – zur Originalmeldung