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Trier: Friedliche Kundgebungen nach Tod eines Studenten

In der Robert-Schuman-Allee versammelten sich am Mittwochabend Menschen, um an einen getöteten 22-jährigen Studenten zu erinnern.

Am frühen Mittwochabend, dem 22. Juli, war es in Trier (Rheinland-Pfalz) in der Robert-Schuman-Allee emotional. Zwischen 17 und 19 Uhr fanden dort drei verschiedene Kundgebungen statt. Grund war der gewaltsame Tod eines 22-jährigen Studenten, der bereits in der vergangenen Woche passiert war.

Die größte Gruppe traf sich auf einer Wiese. Diese lag in der Nähe des Kreisels an der Kohlenstraße und der Robert-Schuman-Allee. Dort kamen etwa 120 Menschen zusammen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße gab es zwei weitere, deutlich kleinere Versammlungen. An der einen nahmen drei bis fünf Menschen teil, an der anderen sechs bis acht Menschen.

Die Polizei aus Trier hatte den Einsatz genau geplant und begleitete die Gruppen. Alles lief ruhig ab. Die Teilnehmer hielten sich an die Absprachen, die sie zuvor mit der Polizei und der Versammlungsbehörde getroffen hatten. Es gab keine Streit oder Zwischenfälle.

Der Leiter des Einsatzes, Polizeioberrat Matthias Emmerich, zeigte sich zufrieden. Die Menschen hätten ihr Recht auf Meinung und Versammlung friedlich und respektvoll genutzt, und zwar ganz in der Nähe des Ortes, an dem der junge Mann letzte Woche starb.

Weitere Angaben zum aktuellen Stand der Ermittlungen zum Tod des Studenten liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeipräsidium Trier – zur Originalmeldung

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