Trier fördert 2027 Kulturprojekte an Dritten Orten
In Trier (Rheinland-Pfalz) gibt es jedes Jahr einen speziellen Fördertopf für Kulturprojekte. In Höhe von 25.000 Euro können damit Ideen unterstützt werden, die das kulturelle Leben in der Stadt bereichern. Der Dezernatsausschuss III hat nun festgelegt, dass im Jahr 2027 das Motto „Dritte Orte“ im Mittelpunkt stehen soll.
Doch was genau sind diese „Dritten Orte“? Die Idee stammt von einem US-Soziologen. Der erste Ort ist das eigene Zuhause, der zweite Ort ist die Arbeit. Der dritte Ort ist alles andere, wo man seine Freizeit verbringt, sich mit anderen austauscht und gemeinsam Zeit verbringt. Diese Orte sollen offen sein und für jeden zugänglich sein, egal aus welcher sozialen Schicht man kommt.
Kulturdezernent Markus Nöhl betont, dass Kultur nicht nur in Museen oder auf einer Bühne stattfindet. Er möchte Projekte fördern, bei denen Menschen Neues ausprobieren und zusammenkommen. Konkret bedeutet das: Gefördert werden Vorhaben, die barrierearm sind und bei denen jeder leicht mitmachen kann. Wichtig ist jedoch, dass die Stadt kein Geld für Bauarbeiten oder neue Gebäude ausgibt. Die Haushaltsauflagen lassen das nicht zu. Es geht also rein um die kulturellen Inhalte und die Nutzung vorhandener Räume.
Neben diesem speziellen Motto gibt es in Trier auch weiterhin die allgemeine Projektförderung und die Unterstützung für feste Kulturinstitutionen. Wer Geld für ein Projekt im Jahr 2027 beantragen möchte, muss dies bis zum 30. November 2026 tun.
Hilfe bei den Anträgen bieten die Mitarbeiter im Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz unter der E-Mail-Adresse [email protected] an. Weitere Details stehen unter www.trier.de/7899.
Quelle: Trier – zur Originalmeldung