Trier: Bundespolizei liefert Mann nach Luxemburg aus
Am Donnerstagmittag war es so weit: Die Bundespolizei in Trier (Rheinland-Pfalz) hat einen 38-jährigen Mann aus Nigeria an die luxemburgischen Behörden übergeben. Der Mann wurde direkt am Grenzübergang Wasserbilligerbrück an die Police Luxemburg übergeben.
Der Hintergrund ist ein europäischer Haftbefehl. Das Bezirksgericht in Luxemburg hatte den Mann bereits im Mai 2025 verurteilt. Es geht dabei um den illegalen Handel mit Drogen und anderen psychotropen Stoffen. Außerdem soll der Mann Geld gewaschen haben.
Insgesamt wurde er zu einer Haftstrafe von 540 Tagen verurteilt. Da er bereits 15 Tage in Untersuchungshaft saß, muss er nun noch eine Reststrafe von 525 Tagen absitzen. Bis zur Auslieferung saß der Mann in Deutschland in Auslieferungshaft fest.
Die Ermittlungen sind mit der Überstellung abgeschlossen. Ob es weitere Verfahren gegen den Mann gibt, ist derzeit nicht bekannt.