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Treuchtlingen: Verdächtiger Gegenstand sorgt für Chaos am Bahnhof

Ein Fund im Gleisbereich führte am Donnerstagvormittag zu einer Evakuierung von Wohnhäusern und einem kompletten Stillstand des Zugverkehrs.

Am Donnerstagmorgen gegen 08:30 Uhr entdeckte ein Techniker der Bahn einen verdächtigen Gegenstand. Der Fund lag im Gleisbereich südlich des Bahnhofs in Treuchtlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Als die Polizei eintraf und den Gegenstand prüfte, bestand der Verdacht, dass es sich um Sprengstoff handeln könnte.

Die Beamten reagierten sofort und sperrten das Gebiet rund um den Fundort weiträumig ab. Das hatte direkte Folgen für die Reisenden: Der gesamte Zugverkehr in diesem Streckenabschnitt wurde komplett eingestellt.

Um die Gefahr genau zu prüfen, holte die Polizei Spezialkräfte der Bundespolizei hinzu. Diese fertigten vor Ort Röntgenbilder des Objekts an. Für eine der Aufnahmen musste der Gegenstand angehoben werden. Weil dies ein Risiko darstellte, räumten die Einsatzkräfte die Wohnhäuser in der Alten Burgstraße. Elf Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und in das nahegelegene Gemeindehaus der Stadt ziehen.

Nachdem die Experten das zweite Röntgenbild ausgewertet hatten, gab es Entwarnung. In dem Gegenstand befand sich kein Sprengstoff. Daraufhin konnten die Absperrungen schrittweise aufgehoben werden. Die Spurensicherung führte abschließende Maßnahmen durch, bevor der Bahnverkehr kurz nach 14:30 Uhr wieder freigegeben wurde.

Im Einsatz waren neben der mittelfränkischen Polizei und der Bundespolizei auch viele Leute von der Feuerwehr und vom Rettungsdienst. Die Kriminalpolizei Ansbach hat nun die weiteren Ermittlungen übernommen. Es wird geklärt, woher der Gegenstand kam und warum er dort lag.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken – zur Originalmeldung

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