Treptow-Köpenick fällt zahlreiche Bäume aus Sicherheitsgründen
Das Straßen- und Grünflächenamt in Treptow-Köpenick (Berlin) muss in der ersten Kalenderwoche 2021 insgesamt 19 Bäume fällen. Grund dafür ist die Verkehrssicherheit. Viele der Bäume sind morsch, krank oder drohen einfach umzukippen.
Am Montag, den 4. Januar, geht es in Niederschöneweide in der Grünanlage an der Michael-Brückner-Straße los. Dort fällt eine 18 Meter hohe Weide, weil sie von Pilzen befallen ist. In Johannisthal an der Südostallee muss eine 16 Meter hohe Robinie weichen, da sie einen Riss hat. Im Allendeviertel am Spielplatz wird eine 20 Meter hohe Robinie gefällt, die bereits morsch ist. Im Bellevuepark der Dammvorstadt verschwinden gleich drei große Bäume: ein Ahorn, eine Robinie und eine Ulme. Alle drei sind morsch oder instabil. Hier hat die Denkmalschutzbehörde bereits zugestimmt. Zum Abschluss des Montags wird im Goldmannpark in Friedrichshagen ein 11 Meter hoher Ahorn gefällt.
Dienstag, den 5. Januar, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Baumschulenweg. In der Grünanlage an der Rixdorfer Straße sind vier Bäume abgestorben. Es handelt sich um zwei Birken, einen Ahorn und eine Linde, die alle zwischen 16 und 18 Meter hoch sind.
Am Mittwoch, den 6. Januar, wird im Volkspark im Allendeviertel eine 13 Meter hohe Kiefer gefällt, die ebenfalls morsch ist und deren Entfernung vom Denkmalschutz genehmigt wurde. In Schmöckwitz an dem gleichnamigen Damm fallen zwei Ahorne, während in der Wernsdorfer Straße zwei Birken weichen müssen. Die Gründe reichen von Pilzbefall bis hin zu gefährlichen Stammrissen.
Zum Abschluss am Donnerstag, den 7. Januar, stehen Arbeiten in Rahnsdorf an. Am Fürstenwalder Damm wird eine 21 Meter hohe Kiefer und ein 20 Meter hoher Ahorn gefällt. Beide sind pilzbefallen und morsch. Zusätzlich muss in der Fahlenbergstraße ein 21 Meter hoher Ahorn weg, da er ebenfalls morsch ist und die Gefahr besteht, dass Äste abbrechen.
Ob an den Stellen der gefällten Bäume neue gepflanzt werden, ist aus den Informationen nicht hervorgegangen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.