Tönisvorst prüft Standorte für neue Schulen
In Tönisvorst (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) wird derzeit darüber gestritten, wo die neuen Gebäude für die weiterführenden Schulen entstehen sollen. Eigentlich war der Standort am Wasserturm für den Neubau des RNG im Gespräch. Doch im Dezember 2025 beschloss der Rat, das Ganze noch einmal unabhängig prüfen zu lassen.
Bürgermeister Kevin Schagen erklärte, dass die Politik im April 2026 genauere Vorgaben für ein Gutachten gemacht hat. Es geht darum, dass die Entscheidung rechtssicher ist. Deshalb werden nun drei verschiedene Standorte direkt miteinander verglichen: das Kirchenfeld, das Corneliusfeld und der Wasserturm.
Die Experten schauen dabei nicht nur auf die Grundstücke. Sie prüfen auch, was an den jeweiligen Orten am meisten Sinn macht. Ob die alten Gebäude saniert werden oder komplett neue Schulen gebaut werden müssen, ist Teil der Untersuchung.
Aktuell bereiten Fachleute die Ausschreibung vor, damit ein passendes Gutachterbüro den Auftrag bekommt. Das Ziel der Stadt ist es, diesen Prozess bis zum Herbst 2026 abzuschließen. Da die anschließende Prüfung mehrere Monate dauert, wird es wohl bis zum Sommer 2027 dauern, bis der Rat auf Basis der Ergebnisse endgültig entscheiden kann.
Wer die genauen Beschlüsse lesen will, findet diese unter den Vorgängen 8/2026 und 124/2026 im Ratsinformationssystem der Stadt oder auf der offiziellen Homepage unter der Rubrik „Zukunftsprojekt weiterführende Schulen“.
Quelle: Tönisvorst – zur Originalmeldung