Zum Inhalt springen
newssofort.de

Tödlicher Anschlag beim CSD in Berlin

Ein Mann ist im Bereich des Tiergartens mit einem Auto und einem Messer in Menschenmengen gefahren. Eine Frau starb bei dem Angriff, mehrere weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Es geschah am Abend des 25. Juli 2026 gegen 22 Uhr in Berlin (Hauptstadt Deutschland). Im Umfeld des Christopher Street Day kam es zu einem schweren Anschlag. Der Tatverdächtige, ein in Berlin geborener Deutscher namens Abdul B., mietete ein Auto und raste damit in den Bereich des Tiergartens. Dort überfuhr er mehrere Menschen. Einige von ihnen wurden lebensgefährlich verletzt.

Doch das Auto war nicht die einzige Waffe. Der Mann soll zudem mit einem Messer auf die Leute losgegangen sein und mehrere Menschen gestochen haben. Eine Frau starb noch am selben Abend an ihren Verletzungen.

Der Verdächtige ist seit dem Angriff flüchtig. Die Polizei sucht ihn intensiv, doch bisher konnte er nicht gefasst werden. Die Ermittler halten viele Details derzeit noch geheim, um die Jagd nicht zu gefährden.

Aus den Akten geht hervor, dass Abdul B. bereits früher mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Im Jahr 2022 wurde er wegen Körperverletzung und eines Raubes verurteilt. Viel schwerer wiegt ein Urteil vom Mai 2026: Er sollte damals eine Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten absitzen, weil er eine schwere Gewalttat vorbereitet hatte. Er wollte sich dem IS-Terror anschließen und war dafür sogar bis in den Libanon gereist. Dort saß er kurzzeitig in Haft, bevor er nach Deutschland zurückkehrte.

Die Staatsanwaltschaft war mit dem letzten Urteil unzufrieden und legte Berufung ein, da sie eine härtere Strafe gefordert hatte. Kurz vor dem aktuellen Anschlag, am 3. Juli 2026, durchsuchte die Polizei seine Wohnung in Berlin-Schöneberg wegen des Verdachts auf illegale Waffen. Dabei fanden die Beamten jedoch nur eine Spielzeugwaffe.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Berlin

Alle ansehen