Teublitz feiert 40 Jahre städtische Jugendarbeit
Am Samstag verwandelte sich das Mehrgenerationenhaus in Teublitz (Landkreis Schwandorf, Bayern) in einen Festplatz. Die Stadt feierte dort das 40-jährige Besteign der städtischen Jugendarbeit. Viele Familien, Kinder und Jugendliche kamen vorbei, um gleichzeitig den Start in die Sommerferien zu feiern.
Bereits am Vormittag gab es einen offiziellen Empfang. Bürgermeister Thomas Beer begrüßte zahlreiche Gäste, darunter die stellvertretende Landrätin Sabine Schindler und Burglengenfelds Bürgermeister Martin Antretter. Beer erinnerte daran, dass die Jugendarbeit im Jahr 1985 mit den ersten Jugendbeauftragten begann. Heute ist sie ein fester Teil des Lebens im Ort und bietet den Jugendlichen einen Raum, um sich zu entwickeln.
Die ehemalige Jugendbeauftragte Romy Hermann-Reisinger nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise. Mit alten Bildern zeigte sie, wie alles anfing: Es gab Rock'n'Roll-Kurse, Zeltlager und die ersten Ferienprogramme. Die heutige Jugendpflegerin Stefanie Franek erklärte dann, wie die Arbeit aktuell aussieht. Neben dem offenen Jugendtreff und Projekten für Familien gehört heute viel Verwaltung dazu, wie etwa Statistiken und Abrechnungen.
Am Nachmittag startete die sogenannte „Schools Out Party“. Rund um das Mehrgenerationenhaus gab es für die Kinder viel zu erleben. Zwei Hüpfburgen, Kinderschminken, eine Candy Bar und Slushys waren im Angebot. Es gab Hot Dogs und Getränke für die Besucher. Ein Highlight war das Stück „Nur ein Tag“ vom OVIGO Theater im Bürgersaal. Zum Abschluss traten die Rapper Feel.ikx und Signature auf der Terrasse auf und sorgten für Stimmung.
Bürgermeister Beer dankte am Ende allen Ehrenamtlichen, Vereinen und ehemaligen Mitarbeitern, die die Jugendarbeit über die Jahre unterstützt haben. Ein besonderer Dank ging an Stefanie Franek für die Organisation des Festes. Die Stadt will auch in Zukunft auf die Angebote für junge Menschen setzen.