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Musik und Sagen im Museumshof von Burglengenfeld

Foto: Doris Bäuml

Der Freundeskreis des Oberpfälzer Volkskundemuseums testete den Museumshof als Kulturort. Mit Musik und alten Geschichten lockten sie über 120 Gäste an.

In Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf, Bayern) gab es einen besonderen Abend unter dem Motto „Jagd und Wald – sagenhaft musikalische Erzählungen“. Der Freundeskreis des Oberpfälzer Volkskundemuseums wollte herausfinden, ob der Museumshof als Ort für Kulturveranstaltungen funktioniert. Am sogenannten „Bockmond“, dem Vollmond im Juli, öffneten sie dafür die schweren Eisentore für die Öffentlichkeit.

Über 120 Menschen kamen zu dem Event. Im Mittelpunkt standen die Oberpfälzer Parforcehornbläser unter der Leitung von Hubert Bäuml. Die zehn Musiker, die bereits 13 Mal Landesmeister in der „Königsklasse“ der ES-Parforcehörner waren, spielten verschiedene Stücke. Das Programm reichte vom „Fürstenruf“ über den „Bärenjägermarsch“ bis hin zu „Amazing Grace“. Das Publikum war so begeistert, dass die Gruppe erst nach zwei Zugaben aufhörte zu spielen.

Damit der Abend nicht nur aus Musik bestand, trug das Vereinsmitglied Bernhard Krebs zwischen den Liedern Sagen und Myten vor. Er erzählte Geschichten über Waldgeister, Wildschützen, Hoymänner und den Heiligen Hubertus. Die Stimmung im Hof an diesem lauen Sommerabend passte dabei genau zu den historischen Texten.

Thomas Weis, der 1. Vorsitzende des Freundeskreises, nannte den Abend zu Beginn ein Experiment. Nach dem Applaus der Gäste zog er ein positives Fazit und sagte, dass der Versuch vollauf gelungen sei. Da die Resonanz so gut war, schließen Thomas Weis und Hubert Bäuml eine Wiederholung in der Zukunft nicht aus.

Quelle: Burglengenfeld – zur Originalmeldung

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