Tauberbischofsheim: Drei neue Rettungsschwimmer für das Frankenbad
Im Frankenbad in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg) gibt es Verstärkung am Beckenrand. Drei Menschen haben die Ausbildung zum Rettungsschwimmer erfolgreich beendet und unterstützen das Team in der laufenden Saison. Alles begann im Frühjahr mit einem Aufruf der Stadt.
Die Stadt und die DLRG-Gruppe Tauberbischofsheim haben dabei eng zusammengearbeitet. Die DLRG-Ehrenamtlichen haben die Kandidaten in der Theorie und Praxis geschult und sie bis zur Prüfung des Rettungsschwimmabzeichens in Silber begleitet. Tristan Schaller, Alessandro Espositio und Simon Wolf sind die neuen Kräfte, die nun im Bad eingesetzt werden.
Durch die zusätzlichen Leute kann die Stadt die gesetzliche Aufsicht auch dann garantieren, wenn besonders viele Gäste im Bad sind. Das bedeutet für die Besucher, dass die Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr an allen sieben Tagen der Woche verlässlich eingehalten werden können. Das Stammteam des Freibads ist durch die Hilfe spürbar entlastet.
Da der Personalmangel in Schwimmbädern ein Problem ist, das fast überall in Deutschland auftritt, will die Stadt dieses Modell beibehalten. Deshalb gibt es im nächsten Jahr eine neue Ausbildungsrunde. Wer Lust hat, sich im Frankenbad zu engagieren, kann sich bereits jetzt bewerben. Eine kurze E-Mail an [email protected] reicht aus.
Wer mitmachen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein (entweder zum Start oder im Laufe der Saison). Das Rettungsschwimmabzeichen in Silber ist Voraussetzung. Wer das Abzeichen noch nicht hat, kann es bei der nächsten Runde über die DLRG machen. Die Jobs sind als Minijob oder mit mehr Stunden möglich und richten sich auch an Schüler und Studenten.