Taschendiebe jagen Senioren in Grevesmühlen auf die Spur
In den letzten Tagen kam es in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg), Boltenhagen und Schönberg zu mehreren Diebstählen. Die Täter haben es dabei gezielt auf ältere Frauen abgesehen. Die Opfer waren zwischen 73 und 84 Jahre alt.
Die Diebe nutzen eine bekannte Masche, den sogenannten Rempel-Trick. Dabei rempeln sie die Frauen im Gedränge eines Supermarktes oder Ladens absichtlich an. In diesem Moment der Verwirrung öffnen sie schnell die Taschen und stehlen die Portemonnaies, ohne dass die Betroffenen es sofort merken.
Die Polizei vermutet, dass die Ferienzeit einen Einfluss hat. In den Urlaubsregionen sind derzeit viele Touristen unterwegs, was Dieben die perfekte Gelegenheit bietet, in der Menge unterzutauchen.
Um sich zu schützen, raten die Beamten dazu, Geldbeutel nicht einfach oben in den Einkaufskorb oder Wagen zu legen. Besser ist es, die Tasche verschlossen vor dem Körper zu tragen oder sie sich unter den Arm zu klemmen. Auch in Restaurants oder Umkleidekabinen sollten Handtaschen nicht an Stuhllehnen hängen oder unbeaufsichtigt stehen.
Wer seine Wertsachen in verschiedenen Innentaschen nah am Körper trägt oder einen Geldgürtel nutzt, macht es den Dieben schwerer. Die Ermittlungen nach den Tätern dauern an. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.