Sundern kauft Anteile an Windpark auf Waldeshöhe
In Sundern (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es Neuigkeiten beim Ausbau der Windenergie. Die Gesellschafterversammlung der Sundern ENERGIE GmbH hat am 24. Juli 2026 entschieden: Die Stadt und ihre Partner machen von ihrem Recht Gebrauch und kaufen den Anteil an der Windpark-Gesellschaft Sundern ENERGIE Windpark I GmbH & Co. KG.
Konkret geht es um drei von insgesamt zwölf Windrädern auf der Waldeshöhe bei Hagen-Wildewiese. Diese Anlagen gehören zum Projekt des Verbundes Trianel. Es handelt sich um Modelle vom Typ Enercon E-160 EP 5, die jeweils eine Leistung von 5,56 Megawatt haben. Die erste Anlage soll bereits im Oktober in Betrieb gehen.
Hinter der Sundern ENERGIE GmbH steckt ein Bündnis aus verschiedenen Partnern. Die Stadt Sundern hält die Hälfte der Anteile. Die Stadtwerke Brilon bringen 25 Prozent ein, während die Volksbank Sauerland und die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis jeweils 12,5 Prozent beisteuern.
Das Projekt ist ein großes Investment: Insgesamt fließen rund 35 Millionen Euro in Sundern. Die Stadt selbst investiert bis zu 2,6 Millionen Euro. Im Gegenzug profitiert die Gemeinde finanziell. Die Stadt bekommt Pachtzahlungen, Gewerbesteuer und einen Teil der Gewinne. Zudem gibt es Geld aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, was den städtischen Haushalt entlastet.
Neben dem Geld spielt auch der Umweltschutz eine Rolle. Die drei Windräder sollen jedes Jahr etwa 50 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Dadurch werden über 22.000 Tonnen CO2 eingespart. Die Geschäftsführer Michael Stratmann und Frank Benz betonen, dass so regionale Wertschöpfung und Klimaschutz zusammengebracht werden.
Weitere Details zum genauen Zeitplan der Fertigstellung liegen bislang nicht vor.
Quelle: Sundern – zur Originalmeldung