Stuttgart-Mitte: 16-Jährige täuschte Vergewaltigung vor
In der Nacht zum Samstag, den 27. Juni 2026, kam es in Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg) zu einem Vorfall, der zunächst für Aufregung sorgte. Eine 16-Jährige gab an, in einer Toilettenanlage am Charlottenplatz vergewaltigt worden zu sein.
Die Polizei nahm die Ermittlungen sofort auf. Doch während die Beamten den Fall prüften, passten die Aussagen nicht zusammen. Es gab Widersprüche im Ablauf der Ereignisse, sodass die Ermittler starke Zweifel an der Geschichte bekamen.
Schließlich räumte das Mädchen bei einer Vernehmung ein, dass die Vergewaltigung nicht stattgefunden hatte. Sie hatte die Tat vorgetäuscht.
Jetzt dreht sich das Verfahren gegen die Jugendliche. Die Polizei ermittelt nun gegen sie wegen des Verdachts, eine Straftat vorgetäuscht zu haben. Ob und inwieweit sie sich damit strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.