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Böblingen: Zoll entdeckt acht illegale Trockenbauer

Beim Bau des neuen Flugfeldklinikums in Böblingen versuchten acht Männer aus Moldawien, vor dem Zoll zu flüchten. Sie zogen sogar ihre Arbeitskleidung aus, um nicht aufzufallen.

Die Beamten vom Hauptzollamt Stuttgart (Baden-Württemberg) waren am 29. Juli 2026 auf der Baustelle des neuen Flugfeldklinikums in Böblingen unterwegs. Bei einer Prüfung stellten sie fest, dass dort acht Trockenbauer arbeiteten, die dort eigentlich gar nicht sein durften.

Als die Männer im Alter von 20 bis 51 Jahren bemerkten, dass die Zöllner kamen, versuchten sie, sich heimlich aus dem Staub zu machen. Sie legten schnell ihre Arbeitskleidung ab und zogen normale Alltagskleidung an. So wollten sie unauffällig die Baustelle verlassen. Doch der Trick funktionierte nicht, die Beamten ließen sich nicht täuschen und hielten die Gruppe an.

Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass die Männer aus Moldawien stammen. Sie besaßen keine Aufenthaltstitel, die ihnen erlauben, in Deutschland zu arbeiten. Damit hielten sie sich illegal im Land auf.

Die Zöllner leiteten noch direkt vor Ort Ermittlungsverfahren gegen die Bauarbeiter ein. Jetzt wird das Ausländeramt die Männer auffordern, Deutschland sofort wieder zu verlassen. Zudem müssen sie mit hohen Geldstrafen rechnen.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft in solchen Fällen nicht nur, ob die Arbeiter die richtigen Papiere haben. Der Zoll schaut auch nach, ob Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden und ob die Arbeiter den gesetzlichen Mindestlohn bekamen. Die Ermittlungen und die Auswertung der Prüfungsergebnisse dauern noch an. Ob und inwieweit sich weitere Beteiligte strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Stuttgart – zur Originalmeldung

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