Stralsund: Lkw und Linienbus an Kreuzung zusammengestoßen
Am Dienstagmorgen gegen 06:30 Uhr krachte in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) ein Lkw in einen Linienbus. Es passierte an einer Kreuzung im Voigdehäger Weg. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hielt einer der Fahrer nicht vor und verursachte so den Zusammenstoß.
Ein 43-jähriger Mann aus Polen steuerte die MAN-Sattelzugmaschine. Die 50-jährige deutsche Fahrerin lenkte den Citaro-Bus. Zum Glück waren zum Zeitpunkt des Unfalls keine Fahrgäste an Bord des Busses.
Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Busfahrerin erlitt schwerere Verletzungen und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Retter befreiten sie aus dem Bus und brachten sie in ein Krankenhaus. Ihr Leben ist nicht in Gefahr.
An beiden Fahrzeugen entstand massiver Schaden. Weder der Lkw noch der Bus konnten aus eigener Kraft vom Ort wegfahren und mussten abgeschleppt werden. Zudem liefen Betriebsstoffe aus, die beseitigt werden mussten. Insgesamt schätzen die Experten den Sachschaden auf etwa 200.000 Euro.
Die Straße blieb für mehrere Stunden gesperrt, während die Polizei den Unfall aufnahm und die Wracks geborgen wurden. Erst gegen 10:20 Uhr konnten die Autos wieder normal durch die Straße fahren.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung