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Stralsund gestaltet Kirchhof rund um St. Marien neu

Blick von der Marienchorstraße auf den nördlichen Bereich von Stankt Marien Copyright und Urheber siehe Stralsund

In der Altstadt gibt es jetzt eine neue grüne Oase. Der historische Kirchhof bei der Marienkirche wurde komplett überarbeitet.

Wer in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) am Neuen Markt unterwegs ist, kann nun einen Abstecher zur Marienkirche machen. Das Umfeld der Kirche wurde neugestaltet und soll nun ein Ort sein, an dem man gerne verweilt.

Auf dem Kirchhof gibt es jetzt mehr Grünflächen, neue Bäume und Sträucher. Die Stadt hat darauf geachtet, dass die alten, prägenden Bäume erhalten bleiben und gepflegt wurden. Zudem gibt es nun schöne Plätze, an denen man sich ausruhen kann.

Auch optisch wurde einiges verändert. Die historischen Sichtachsen wurden wieder geöffnet, sodass der Kirchhof offener wirkt. Besonders die Apollonienkapelle wurde stärker in das Gesamtbild eingebunden. Das Gebäude aus dem Jahr 1416 hat eine bewegte Geschichte: Sie wurde damals als Sühne errichtet, nachdem Stralsunder im Jahr 1407 drei Geistliche auf einem Scheiterhaufen verbrannt hatten.

Finanziert wurde das Projekt durch das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“, wobei Bund und Land unterstützten. Die Gesamtkosten für die Neugestaltung liegen bei voraussichtlich 2,4 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt Stralsund einen Anteil von 800.000 Euro.

Quelle: Stralsund – zur Originalmeldung

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