Stralsund: Betrunkener Mann greift im Krankenhaus an
Am Freitagnachmittag kam es gegen 17:30 Uhr in einem Krankenhaus in der Rostocker Chaussee in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) zu einem heftigen Vorfall. Ein 35-jähriger deutscher Mann bedrohte dort zuerst eine Patientin. Danach nahm er sich einen Pfleger vor. Der Mann ging wiederholt auf ihn zu, schubste ihn und schlug ihm gegen die Brust. Dabei ging auch die Brille des Pflegers kaputt.
Nach dem Angriff verließ der Mann das Krankenhaus. Die Polizei suchte den Bereich sofort ab und fand den Verdächtigen schnell. Er stand stark unter Alkoholeinfluss. Schon bei der Festnahme wurde es wieder turbulent: Der Mann trat nach einem Polizisten und verletzte ihn leicht. Der Beamte konnte trotzdem weiterarbeiten. Außerdem beschimpfte und bedrohte der Mann die Einsatzkräfte immer wieder.
Die Polizei maß dem Mann eine Atemalkoholkonzentration von über drei Promille. Deshalb ordnete ein Bereitschaftsrichter an, dass eine Blutprobe genommen wird. Weil sein Zustand so schlecht war, musste der Mann danach erst einmal zur medizinischen Versorgung zurück ins Krankenhaus.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung. Auch der tätliche Angriff auf den Polizisten wird untersucht. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung