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Mecklenburg-Vorpommern startet digitale Suchtberatung DigiSucht

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Wer Hilfe bei Suchtproblemen braucht, muss nun nicht mehr zwingend vor Ort erscheinen. Die neue Plattform DigiSucht bietet Beratung per Video oder Text an.

Ab sofort gibt es in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Unterstützung für Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige. Die Plattform DigiSucht ergänzt die bisherigen Beratungsstellen im Land. Wer Hilfe sucht, kann die Seite www.suchtberatung.digital nutzen.

Das Angebot ist besonders für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern (Norddeutschland) wichtig, da die Wege zu den Beratungsstellen in einem Flächenland oft weit sind. Über das Internet können Betroffene anonym Kontakt zu Fachleuten aufnehmen. Das geht entweder per Nachricht oder über Video- und Texttermine. So soll die Hemmschwelle sinken, sich überhaupt Hilfe zu holen.

Neben den Gesprächen gibt es auf der Plattform digitale Werkzeuge. Mit Konsumtagebüchern oder Motivationshilfen können die Nutzer ihr eigenes Verhalten prüfen und versuchen, etwas zu ändern. Wenn die Online-Beratung nicht ausreicht, vermitteln die Berater die Betroffenen an lokale Hilfsangebote vor Ort weiter.

Hinter dem Projekt steckt ein großes Netzwerk. Aktuell machen über 500 Suchtberatungsstellen mit, was mehr als 1300 Beratern aus fast allen Bundesländern entspricht. Die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern (Lakost MV) sorgt dafür, dass das digitale Angebot gut in das bestehende System der Suchthilfe integriert wird.

Quelle: Binz – zur Originalmeldung

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