Stralsund baut Wäldchen zum Naturlehrpfad um
In Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) wird eine Grünfläche auf dem Gelände des Sozialzentrums der Wohlfahrtseinrichtungen neu gestaltet. Aus einem kleinen Wäldchen soll ein Naturlehrpfad werden. Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow hat sich am 28. August 2026 vor Ort ein Bild von den Plänen gemacht.
Die Idee dahinter ist, dass die Fläche nicht einfach nur grün bleibt, sondern aktiv genutzt wird. Es soll ein Ort entstehen, an dem sich Bewohner, Familien und Mitarbeiter treffen können. Besonders Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, sollen dort einen Platz zur Erholung finden. Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen die Natur erlebbar machen, damit verschiedene Generationen dort gemeinsam lernen können.
Das Ganze hat auch einen technischen Hintergrund: Die Stadt will sich besser gegen die Hitze wappnen. Die Bäume und Pflanzen sorgen für Schatten und kühlen die Luft durch Verdunstung. Außerdem kann der Boden dort Regenwasser besser aufnehmen, was bei Starkregen hilft.
Finanziert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Das Projekt läuft unter dem Programm „Nationale Klimaanpassung“.
Annett Mülling betonte, dass der Pfad mehr als nur ein Weg durch die Bäume sei. Es gehe um die Lebensqualität der Menschen in den Einrichtungen. Die konkreten Arbeiten an dem Gelände werden nun in den kommenden Monaten umgesetzt.
Quelle: Stralsund – zur Originalmeldung