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Stralsund baut neues Wohngebiet in der Prohner Straße

In der Hansestadt Stralsund ist der erste Spatenstich für ein neues Wohnviertel gefallen. Auf einer alten Gewerbefläche sollen hunderte neue Wohnungen entstehen.

Am 1. September 2026 starteten die Arbeiten in der Prohner Straße in Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern). Mit einem feierlichen Spatenstich wurde der Beginn der Erschließung markiert. Die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH übernimmt dabei die Planung und Vorbereitung des Geländes.

Das Projekt ist besonders, weil keine Naturflächen am Stadtrand verbaut werden. Stattdessen wird eine Fläche genutzt, auf der früher unter anderem die Stadtwerke und andere Firmen ansässig waren. Bereits im Jahr 2021 wurden dort alte Gebäude für rund 950.000 Euro abgerissen, um Platz für die neuen Häuser zu schaffen.

Insgesamt investiert das Unternehmen rund 10,4 Millionen Euro in den Kauf der Flächen, die Planung und die Erschließung. Auf dem Gelände von etwa 4,9 Hektar sollen 29 Grundstücke entstehen. Dort werden insgesamt 256 Wohneinheiten geplant. Es wird ein Mix aus verschiedenen Hausarten: Es gibt Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser. Letztere dürfen bis zu fünf Stockwerke hoch sein und im Erdgeschoss kleine Gewerbeflächen haben. Ein Ziel ist es, auch bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen.

Die Lage ist für die künftigen Bewohner attraktiv. Das Helios Hanseklinikum, die Hochschule, Kitas und Schulen sind in der Nähe. Auch der Strelasund ist zu Fuß schnell erreichbar, während die Altstadt gut mit dem Bus oder dem Fahrrad angebunden ist. Für die Technik ist ebenfalls gesorgt: Alle Einfamilienhäuser bekommen eine Ladestation für E-Autos mit 11 KW und das gesamte Viertel wird über Fernwärme der Stadtwerke beheizt.

Die Erschließungsarbeiten sollen voraussichtlich bis September 2027 abgeschlossen sein. Danach können die eigentlichen Bauarbeiten für die Wohnhäuser beginnen.

Quelle: Stralsund – zur Originalmeldung

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