Stinkende Luft in Brühl, Hürth und Erftstadt
In Brühl (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen), Hürth und Erftstadt beschweren sich viele Menschen über schlechte Gerüche in der Luft. Die Bürgermeister Dr. Marc Prokop, Dirk Breuer und Carolin Weitzel sind unzufrieden. Sie haben die zuständigen Behörden bereits aufgefordert, die Ursachen für den Gestank endlich aufzuklären und etwas dagegen zu unternehmen.
Zuständig für die Kontrolle der Betriebe sind die Immissionsschutzbehörden des Rhein-Erft-Kreises sowie die Bezirksregierung Köln. Die Bezirksregierung hat die Betriebe in ihrem Bereich bereits überprüft. Das Ergebnis: Es wurden keine Abweichungen vom genehmigten Betrieb gefunden, die den Gestank erklären könnten. Deshalb sieht die Behörde momentan keine rechtliche Grundlage, um weitere Anordnungen zu treffen.
Die drei Städte lassen sich damit nicht abspeisen. Für die Bürgermeister ist die Einschätzung der Behörden nicht ausreichend, da die Beschwerden aus der Bevölkerung immer wieder kommen. Die Kommunen wollen deshalb weiter Druck auf die zuständigen Stellen ausüben. Ziel ist es, die genaue Ursache zu finden und die Belästigungen dauerhaft zu stoppen.
Die Bezirksregierung betont, dass sie auf die Hilfe der Anwohner angewiesen ist. Da die Umweltbehörden nicht rund um die Uhr vor Ort sein können, sind Meldungen aus der Bevölkerung wichtig für die Überwachung. Die Behörden orientieren sich bei der Bewertung unter anderem an den Geruchsimmissions-Richtlinien und der sogenannten TA Luft.
Die Städte Brühl, Hürth und Erftstadt bitten die Bürger deshalb, jede starke Geruchsbelästigung konsequent über die offiziellen Meldewege zu melden. Die Kommunen dokumentieren alle Hinweise und leiten sie sofort an die Fachbehörden weiter. Jede einzelne Meldung erhöht den Druck auf die Verantwortlichen, damit endlich eine Lösung gefunden wird.
Quelle: Brühl – zur Originalmeldung