Steinach plant verkaufsoffenen Sonntag am 2. August
In Steinach (Landkreis Straubing-Bogen, Bayern) wird es im August wieder etwas trubeliger. Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung am 16. Juli entschieden, dass am Sonntag, den 2. August 2026, ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet. Auslöser war ein Antrag der Firma Polstermöbel Fischer, die an diesem Tag einen Sommermarkt plant.
Neben dem Shopping-Tag gab es wichtige Entscheidungen zum Bauen im Ort. Im Bereich Kellerberg-West wurde der Bebauungsplan geändert. Auch der Flächennutzungs- und Landschaftsplan wurden angepasst. Die Politiker hielten die eingegangenen Stellungnahmen für nicht ausreichend, um die Pläne noch einmal zu ändern, und stimmten daher für die aktuellen Fassungen.
Auch im Gewerbegebiet Wolferszell tut sich etwas. Dort soll ein neues Bürogebäude mit vier Einheiten entstehen. Der Gemeinderat hat den Bauherren die nötigen Ausnahmen vom Bebauungsplan genehmigt, damit das Gebäude so gebaut werden kann wie geplant. Zudem wird ein Gewerbegrundstück in Wolferszell verkauft.
Einige Änderungen betreffen die Bürger direkt im Geldbeutel. Wer mit dem Amt Probleme hat und dessen Forderungen gepfändet werden, muss ab dem 1. Oktober mehr bezahlen. Die Gebühr für die Pfändung steigt von 28,60 Euro auf 31,20 Euro. Zudem wurde eine Gebühr für die Ferienbetreuung festgelegt, die ab dem Schuljahr 2026/2026 für Erstklässler gilt.
Für die Natur und Umwelt gibt es eine Anpassung im Naherholungsgebiet Parkstetten-Steinach-Kirchroth. Da die Firma Hans Wolf GmbH u. Co. KG den Kiesabbau in Steinach Südwest II erweitern will, muss der Grünordnungsplan geändert werden. Die aktuelle Planung sieht dort nämlich eine Ruhezone vor, was dem Abbau von Kies und der späteren Nutzung als Gewässer widerspricht.
Zuletzt gab es noch einige kurze Infos: Die Telekom arbeitet in der 31. Kalenderwoche am Mobilfunkstandort Münster. Wer dort telefoniert oder surft, muss mit Störungen rechnen. Außerdem wird in Bayern seit dem 1. Juli ein sogenannter Wassercent erhoben. Das betrifft alle, die Grundwasser entnehmen und dabei mehr als 5.000 Kubikmeter pro Jahr verbrauchen.
In der nichtöffentlichen Sitzung wurde zudem entschieden, die Arbeiten für die alte Schule in Steinach zu starten. Die Aufträge für Betonbau, Elektroinstallation, Gerüste, Bodenleger und Spengler wurden bereits vergeben.
Quelle: Steinach – zur Originalmeldung