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Steinach plant Klimaanlage für Kinderkrippe und neue Verkehrsregeln

Der Gemeinderat in Steinach hat wichtige Entscheidungen getroffen: Von einer Klimaanlage für die Kleinsten bis hin zu Halteverboten im Gewerbegebiet ist alles dabei.

In der Sitzung des Gemeinderates am 6. August 2026 im Rathaus von Steinach (Landkreis Regen, Bayern) standen viele Themen auf dem Tisch. Besonders wichtig war die Situation im Kinderhaus. In der Krippengruppe 'Sternschnuppe' wurde es während der letzten Hitzewelle im Schlafraum so heiß, dass die Leitung der Einrichtung um Hilfe bat. Da bauliche Änderungen nicht möglich sind, soll nun eine Multi-Split-Klimaanlage eingebaut werden. Der Gemeinderat stimmte dem zu, und die Verwaltung holt nun passende Angebote ein.

Auch im Verkehrsbereich gibt es Neuerungen. Bürgermeisterin Christine Hammerschick berichtete von einer gemeinsamen Begehung mit der Polizei vom 28. Juli. Im Gewerbering gibt es Probleme mit dem Parken. Deshalb soll an der Ostseite der Bayerwaldstraße sowie bei den Löschwasserzisternen im Gewerbegebiet Steinach Süd ein absolutes Halteverbot gelten. Dort parken nachts und am Wochenende zu viele Lastwagen. Zudem wird geprüft, ob in der August-Schmieder-Straße im südwestlichen Bereich Tempo 30 eingeführt wird.

Im Ortsteil Münster sollen die Straßen sicherer werden. Am Hohlweg wird eine Zone 30 markiert. An den Kreuzungen Riedstraße/Gemeindeverbindungsstraße Berghof und Falkenfelser Straße/Hohlweg kommen sogenannte 'Haifischzähne' auf die Straße, damit die Vorfahrt klarer ist.

Für die Grundschule in Steinach gibt es neue Regeln zur Betreuung. Da es einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gibt, hat der Gemeinderat eine neue Satzung für die Mittags- und Ferienbetreuung beschlossen. Damit wird auch festgelegt, welche Gebühren die Eltern zahlen müssen.

Zudem fließen hohe Summen in die Infrastruktur. Für die Nutzung der Alten Schule wurden Aufträge vergeben: Die Schreinerei Muhr aus Hankofen erhält den Zuschlag für Schreinerarbeiten über 105.491 Euro, die Firma Heisinger Metallbau aus Parkstetten baut eine Außentreppe für 60.012 Euro.

Abschließend ging es um das Geld. Die Jahresrechnung 2025 wurde festgestellt. Dabei gab es leichte Mehrausgaben bei den Personalkosten für Sportanlagen sowie bei der Klärschlammentsorgung und Reparaturen an der Abwasseranlage. Die Kreisumlage für das Jahr 2026 wurde auf 2.326.779 Euro festgesetzt.

Quelle: Steinach – zur Originalmeldung

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